|
Chiropraktik oder manuelle Therapie
Pferdechiropraktik befasst sich wie auch die Chiropraktik am Menschen mit der Beseitigung von Blockaden des Bewegungs- apparates, vornehmlich im Bereich der Gelenke, aber auch der Sehnen, des Bandapparates und der Muskulatur. Der Glaube, dass zur Ausübung der Chiropraktik die Anfertigung von Röntgen- und/oder CT / MRT-Aufnahmen notwendig sei, gehört seit den 90’er Jahren des letzten Jahrtausends im wahrsten Sinne des Wortes der Vergangenheit an Bei Befundung und Diagnostik stehen die persönlichen Fähigkeiten des Therapeuten im Vordergrund.
Einige Anmerkungen vorab: Oftmals wird man lesen, dass die Chiropraktik ein äußerst gefährliches Verfahren sei, bei dem das Verletzungsrisiko fast höher sei als die Heilungschance. Diese Auffassungen werden meistens mit farbigen Untermalungen wie ‘herumzerren und reißen’ am Tier unterstrichen und haben offenkundig den Zweck, den Patientenbesitzer zu verunsichern und zur Inanspruch- nahme anderer Therapien zu veranlassen.
Hierbei handelt es sich, wie könnte es anders sein, um die Therapien, die Derjenige ausübt, der die Chiropraktik, wie oben beschrieben, ablehnt.
Andere wiederum versuchen durch die Nennung klangvoller Institute, an denen Sie ausgebildet wurden, zu beeindrucken und erklären im gleichen Atemzuge, dass nur die Ausbildung an diesem Institut für Qualität bürge ....
Wie seriös eine solche, nach unserer Meinung eher destruktive Vorgehensweise ist, mag jeder selbst beurteilen.
Fakt ist, die Chiropraktik ist eine Heilkunst, die man ordentlich erlernen und verantwortungsvoll einsetzen muss, um schnell, schonend und effizient zu helfen, damit dem Tier (und auch dem Menschen!!!) langwierige und oftmals unsinnige Behandlungen (mit entsprechendem Kostenfaktor für den Besitzer) erspart bleiben. Selbstverständlich erschöpft sich unser naturheilkund- liches Repertoir aber nicht mit dieser einen Therapieform.
Dass die hierbei angewandten Techniken dem Laien, aber auch dem fachlich versierten Betrachter, oftmals martialisch vor- kommen, liegt am Betrachter, nicht an der Technik oder Dem, der sie ausübt.
Die Chiropraktik wird regelmäßig von Jenen abgelehnt, die sie selbst nicht beherrschen.
Indikation für die Chiropraktik am Pferd (wann sollte sich ein Chiropraktiker - umgangssprachlich oft “Knochenflicker” oder auch fälschlich “Knochenbrecher” genannt, Ihr Pferd anschauen)
- Schmerzen: reduzierte Leistungsfähigkeit, Haltungsanomalien, Berührungsempfindlichkeit (z.B. beim Satteln), Kopfschlagen, Schweifschlagen, Ungehorsam unter dem Reiter, Verhaltensänderung
- Beeinträchtigung der Beweglichkeit und Muskelkoordination: Taktfehler, Unreinheit der Gänge, Steifheit, Muskelatrophie, verkürzte Tritte, unspezifische Lahmheiten, Rücken schwingt nicht, Schiefhaltung im Schweif
- Fehlfunktion der inneren Organe: Koliken, Atemwegsprobleme
Besonders vorteilhaft ist, dass Heilpraktiker Alexander Krey die Chiropraktik nicht nur am Tier, sondern auch am Mensch ausüben darf. Hierdurch erhalten Pferd und Reiter eine optimale Betreuung und können somit ihr Zusammenspiel optimieren
Dies ist besonders deshalb wichtig zu wissen, weil die Chiropraktik am Menschen ein ‘heilkundliches Verfahren’ darstellt, das nur von Heilpraktikern und Ärzten mit spezieller Zusatzausbildung ausgeübt werden darf.
Mehr Info’s erhalten Sie hier
Indikation für die Chiropraktik am Hund
- Störungen des Bewegungsapparates: unspezifische Lahmheiten, Pass-Gang, schleppender Gang, abgeschliffene Krallen (einseitig), veränderte Sitzposition
- Schmerzen: akute Rücken- und Nackenschmerzen, Schmerzäußerungen bei bestimmten Bewegungen, Überempfindlichkeit bei Berührung, Bevorzugen einer Seite beim Liegen
- Fehlfunktionen der inneren Organe: wiederkehrende Verdauungsprobleme usw.
- Störungen des Allgemeinbefindens: eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Bewegungsunlust, Unwilligkeit, Treppen zu steigen
Die dargestellten Symptome sind nicht vollständig, jedoch zeigen sie, welche vielfältigen Auswirkungen eine Funktionsstörung der Wirbelsäule oder des Bewegungsapparates auf den Gesamtorganismus haben kann.
Brustgeschirr kontra Halsband
Es gibt zahlreiche und einleuchtende Gründe, auf die Benutzung von Halsbändern, insbesondere von schmalen Halsbändern und Kettenhalsbändern, zu verzichten:
|