“Neuraltherapie ist eine Form der Regulationstherapie. Sie will entgleiste Regelvorgänge auf verschiedenen physiologischen Ebenen normalisieren. Insbesondere sollen chronisch belastende übergeordnete Faktoren ausgeschaltet werden. Dazu setzt die Neuraltherapie in erster Linie Lokalanästhetika nach bestimmten Techniken ein.” (Z.: A. Zohmann) Bei der Neuraltherapie wird mittels Spritzen an bestimmten Körperpunkten oder -zonen ein Medikament in die Haut (Quaddeln), in die Muskulatur, an den Knochen oder an Nerven gespritzt. Der wichtigste Bestandteil der Neuraltherapie ist jedoch das Aufsuchen und Ausschalten von Störfeldern (z. B. schlecht verheilte Narben, beherdete Zähne oder chronisch entzündete Mandeln usw.)
Indikation für die Neuraltherapie beim Tier:
- Probleme des Bewegungsapparates: verspannter Rücken, Gelenksbeschwerden, inoperabler Bandscheibenvorfall
- Störungen innerer Organe: Schwere Erkrankungen sollten ausgeschlossen werden
- chronische Erkrankungen, deren Grund nicht so genau festzustellen ist und die sich hartnäckig jeder Behandlung widersetzen.