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Eine Zeitung als Erziehungshilfe
Ein äußerst hilfreiches Hilfmittel bei der Erziehung eines Hundes ist und bleibt die Zeitung. Sie sollten sie vor allem dann einsetzen, wenn Ihr Hund mal wieder Ihren Lieblingsschuh zerbissen oder ein Bächlein auf dem Teppich hinterlassen hat. Nehmen Sie die Zeitung, falten sie ordentlich zu einer Rolle zusammen und schlagen sich diese 6 mal auf den Kopf mit den Worten: “Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen.”
Sobald Ihr Hund über Sie lacht, loben Sie ihn!
Wiederholen Sie diesen Vorgang jedes Mal, wenn Ihrem Hund ein Malheur passiert. Ich gehe jede Wette ein, dass Sie nach ein paar Tagen so konditioniert sind, dass Ihnen dieser Fehler nicht mehr so schnell unterläuft.
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Ein Hundespaziergang aus zweierlei Sicht
Aus der Sicht des Menschen:
„Oh Mann, jetzt muss dieser Hund schon wieder nach draußen. Ich weiß genau, wie das gleich wieder abläuft: Kaum ziehe ich mir die Schuhe an, dreht er völlig ab, springt wie verrückt um mich herum, winselt und kriegt sich nicht mehr ein. Kaum nehme ich die Leine in die Hand, ist er auch schon nicht mehr zu bremsen. Dann springt er wieder an mir hoch und rempelt mich ständig an. Sobald ich dann die Tür öffne, ist er nicht mehr zu halten. Dann zerrt er mich durch die Tür und die Treppe hinunter. Man merkt schon, dass er mir mit seinen 40 kg kräftemäßig ganz schön zu schaffen macht. Auch auf der Straße bessert sich das nicht. Er zieht und zieht und zieht und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. So zieht er mich wieder den ganzen Berg hoch bis zu der Wiese, an der ich immer die Leine löse. Kaum ist die Leine los, schießt auch der Hund los und ist in den Büschen verschwunden. Nur noch einmal schaut er sich kurz nach mir um. Alles Rufen und Brüllen und Schreien hilft wieder nicht. Er hört einfach nicht auf mich. Na ja, dann zünde ich mir erst einmal eine Zigarette an und warte und rufe und warte und rufe. Dann irgendwann kommt er völlig außer Atem zu mir, lässt sich anleinen und wir gehen nach Hause. Geschafft, heute muss ich zum Glück nicht mehr mit ihm raus. Ich halte das bald nicht mehr aus ...“
Aus der Sicht des Hundes
“Prima, Herrchen zieht sich die komischen Dinger an die Füße. Jetzt geht es gleich endlich los. War ja auch ganz schön langweilig hier drin. Jetzt geht es endlich wieder raus, juhuuuuu! Herrchen, warum bist du denn so langsam, beeile dich doch mal ein bisschen, los, schneller, ich kann es kaum erwarten. Oh ja, jetzt noch die Leine, endlich, jetzt geht es los. Jetzt muss ich ihn doch schon wieder anschupsen, damit er endlich mal in die Gänge kommt – Mann, der braucht vielleicht mal wieder lange ... Los, schnell durch die Tür – komm schon, den Berg wirst Du doch wohl schaffen, ich möchte schnellstmöglich auf die Wiese, da riecht es immer so lecker. Da gibt es so viel zu sehen. Nun komm doch schon. Oh Mann, wie der wieder schnauft. Endlich, die Leine ist los. Komm, Herrchen, wir wollen auf die Jagd gehen. Herrchen, kommst Du? Nein? Na gut, dann gehe ich schon mal vor, Du kannst dann ja nachkommen. Der ruft und brüllt und schreit, herrlich, wie er mich anfeuert. Bin bald wieder zurück. Weil Du die ganze Zeit rufst, weiß ich auch immer, wo ich Dich finde. Ach, war das herrlich, lass uns zurück gehen, ich bin total geschafft. Ich freue mich so sehr auf unsere nächste Jagd ...!“
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